Zecken sind kleine spinnenhafte Tierchen, die kaum größer als ein Stecknadelknopf sind. In der ganzen Welt gibt es mehr als 800 Zeckenarten, die sich in harte und sanfte Zecken unterteilen lassen! In Europa können nur die harten Arten Krankheiten auf den Menschen übertragen.
Zecken sind Parasiten. Sie leben vom Blut, dass sie von Mensch und Tier aufsaugen. Der Hinterleib wird dabei stets dicker und kann eine Länge von bis zu 1 cm erreichen. Der Biss einer Zecke ist schmerzlos und beginnt erst nach Stunden zu jucken. Zecken sind vor allem in den Monaten März bis November aktiv.
Was können Zecken übertragen?
Die wichtigsten Krankheiten, die von Zecken übertragen werden können, sind die Lyme Borreliose und die FSME (Hirnhautentzündung).
Sollten Sie einen Zeckenbiss feststellen, brauchen Sie nicht sofort in Panik geraten, Sie sollten aber in jedem Fall aufmerksam und gewissenhaft mit dem Biss umgehen. Das Risiko einer Krankheitsübertragung sinkt wesentlich, je früher die Zecke entfernt wurde. Dabei ist es wichtig, dass die Zecke vollkommen aus der Haut gezogen wird. Am einfachsten ist eine Entfernung mit einer speziellen Zeckenzange.
Risikogebiete
Zecken fühlen sich dort wohl, wo es feucht ist, z.B. im Wald und in Dünengebieten, mittlerweile aber leider auch in Parkanlagen, kleinen Vorgärten und in Laubenkolonien.
Sie versteckVorbeugung
Vorbeugung
Zeckenbisse lassen sich nicht zu 100 % vermeiden, doch Sie können vorbeugen:
+ Halten Sie alle Körperteile bedeckt: Lange Hosen, lange Ärmel und eine Kopfbedeckung.
+ Bleiben Sie in Risikogebieten auf den vorgegebenen, öffentlichen Wanderwegen.
+ Verwenden Sie ein natürliches Insektenabwehrmittel (z.B.
Zeckenspray oder den Anti Mosquito Clip).
+ Führen Sie eine Zeckenzange mit sich.
* Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob das Entfernen der Zecke geklappt hat, empfielht es sich eine Arzt aufzusuchen.