Sie fühlen sich schlapp und müde? Das könnte unter Umständen an Ihrer Ernährung liegen. Statt der täglichen Ration Fastfood und Schokoriegel sollte dem Körper frische, vitaminreiche Kost zugeführt werden, denn er benötigt diese Stoffe für viele Prozesse, die im Körper ablaufen, vor allem für ein reibungsloses Funktionieren des Stoffwechsels.
Eine gesunde Ernährung ist ein wichtiger Beitrag für das allgemeine Wohlbefinden. Idealerweise sollten mehrmals täglich Obst, Gemüse oder Salat gegessen werden. Eine zusätzliche Zufuhr von Vitaminen über Nahrungsergänzungsmittel oder angereicherte Lebensmittel zur Deckung des täglichen Bedarfs ist in diesem Fall nicht notwendig. Viele Lebensmittel enthalten jedoch heutzutage derartige Zusatzstoffe, sodass es für den Verbraucher nicht einfach ist, den Überblick über die eingenommene Vitaminmenge zu behalten und sowohl das Risiko einer Mangel- als auch einer Überversorgung zu berücksichtigen.
Wie die Mineralien und Spurenelemente sind auch die Vitamine lebensnotwendige (essenzielle) Substanzen, die der Körper nicht selbstständig bilden kann und die ihm deshalb ständig zugeführt werden müssen. Verschiedene Vitamine übernehmen jeweils spezielle Funktionen im Organismus. So beeinflussen sie z.B. die Umwandlung von Nahrung in Energie, den Aufbau von Körpergewebe, das Immunsystem, die Bildung von Hormonen, die Entgiftung des Körpers und die Enzyme, die bei allen möglichen Lebensprozessen beteiligt sind.
Erst Anfang des 20. Jahrhunderts sind Mediziner durch Erforschung der Mangelerkrankungen den Vitaminen auf die Spur gekommen. Der Name Vitamin setzt sich zusammen aus den lateinischen Begriffen vita (Leben) und amin, was auf die chemische Struktur – eine organische Stickstoffverbindung – verweist. Die ersten untersuchten Vitamine waren solche Verbindungen; die meisten Vitamine jedoch, die erst später entdeckt wurden, gehören zu anderen Stoffklassen wie beispielsweise den Säuren. Die Bezeichnung geht zurück auf den polnisch-amerikanischen Biochemiker Casimir Funk, der sie 1912 prägte.
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Quelle: onmeda
Bild: germanroadraces