Freitag, 15. August 2008
Geschrieben von Anna
Salz - zuviel des Guten?
Hallo liebe Leser,
heute geht es um einen sehr wichtigen "Stoff", nämlich um das Salz. Früher war es mangelwahre und heiß begehrt, heute ist es im Überfluss vorhanden und wir essen immer mehr davon. Besonders in Fertiggerichten und Fastfood sind viele versteckte Mengen an Salz enthalten. Die Notwendigkeit von Slaz für unseren Körper steht fest. Doch ab wann wird es schädlich? Darum geht es heute hier im Blog. Schaut einfach mal rein und stöbert in den Infos. Viel Spass damit und ein wunderschönes Wochenende! Grüße Anna Salz ist für das menschliche Leben genau so wichtig wie Wasser. Wir könnten weder ohne Salz, noch ohne Wasser überleben. Beide sind auch eng miteinander verbunden. Salz wirkt im menschlichen Körper nur in Zusammenhang mit Wasser. Wenn Wasser als Lebensmittel Nummer 1 bezeichnet wird, dann kommt Salz ganz ohne Zweifel an zweiter Stelle. Dennoch gilt für das Salz das Prinzip des Paracelsus: Die Dosis macht’s, denn in unserer modernen Gesellschaft wird viel zu viel Salz konsumiert und aus einem lebensnotwendigen Stoff kann schnell auch eine gesundheitliche Gefahr entstehen. Die Herkunft des Salzes
Das deutsche Wort Salz entstammt dem lateinischen Sal, das wieder aus dem Wort Sol entstanden ist. Sol steht für Sole einer Lösung aus Wasser und Salz. Unser Körper besteht aus beiden Elementen. Interessant ist, dass Salz vom Stoffwechsel nicht umgesetzt werden muss, um von der Körperzelle aufgenommen zu werden. Es gelangt über eine Sole auch direkt ins Gehirn. Damit ist Salz ein Lebensmittel mit ganz außergewöhnlichen Fähigkeiten. Salz – Bausteil des Lebens Salz oder Natriumchlorid ist einer der Bausteine des Lebens und für den menschlichen Organismus von entscheidender Bedeutung. Salz steuert unseren Flüssigkeitshaushalt, transportiert Nährstoffe und führt verbrauchte Stoffe aus dem Körper. Es wirkt Krämpfen entgegen, hilft bei der Eisennutzung und aktiviert eine Reihe von Enzymen. Es ist auch für unsere Gehirnarbeit mitverantwortlich. Darum kann Salzmangel zu Konzentrationsstörungen führen, aber auch zu Kopfschmerzen oder Migräne. Wer zu wenig Salz in sich hat, kann Stress schlechter ertragen und erscheint oft gereizt. Ohne Salz könnten wir weder denken, noch handeln. Salz ist in der Lage ein vorhandenes Defizit an Energie aufzuholen, geistig und körper-liche Kraft zu geben. Wir könnten ohne Salz keinen einzigen Gedanken fassen. Salz wird auch "weißes Gold" genannt. In früheren Zeiten war es mehr wert als Gold und wurde als Zahlungsmittel verwendet. Die richtige Dosis Unser Organismus braucht für all seine Funktionen nur 3 bis 5 Gramm Salz täglich. Wir aber konsumieren im Durchschnitt 15 bis 17 Gramm. Das zuviel an Salz findet sich oft versteckt in (fertigen) Nahrungsmitteln. Hinzu kommt, dass viele Menschen bei Tisch automatisch nachsalzen, ohne vorher gekostet zu haben. Oft wird schon beim Frühstücksei die gesamte Tagesmenge an Salz verbraucht. Vom "weißen Gold" zum "weißen Gift" Unser heutiger übermäßiger Salzkonsum gilt als gesundheitsschädlich. Das liegt aber daran, dass unser Kochsalz mit dem ursprünglichen Salz nicht mehr viel zu tun hat. Es ist chemisch gereinigt. Kochsalz ist hauptsächlich Natriumchlorid, eine Verbindung aus Natrium und Chlor mit Zusätzen von Kieselsäure, Calcium- und Magnesiumkarbonat, damit das Salz nicht klumpt. Ähnliche wie beim weißen Zucker sollte auch das weiße Kochsalz nur sparsam eingesetzt werden. Zuviel Kochsalz überfordert unsere Ausscheidungsorgane, weil es unseren Wasserhaushalt stört. Außerdem belastet zuviel Kochsalz unsere Nieren. Natursalz Es gibt im Handel - vor allem im Reformhandel - Kristallsalz. Da der Abbau in den Bergen nicht rentabel ist, geschieht dies nicht in großem Maße. Es kann nicht maschinell abgebaut werden. Das Wertvolle am Ursalz oder Kristallsalz: Die darin enthaltenen Mineralstoffe liegen in so kleinen Teilchen vor, dass sie von der Zelle leicht aufgenommen werden. Dann gibt es das Meersalz, das ebenfalls viele Mineralstoffe enthält. Kochsalz und zu hoher Blutdruck Das Salz wird nicht zum Hauptschuldigen erklärt, allerdings beobachtet man in der Medizin immer wieder, dass ein Teil der Menschen auf zuviel Kochsalz mit erhöhtem oder zu hohem Blutdruck reagieren. Das Thema wird in der Wissenschaft heiß diskutiert. Es gibt Studien, die in beide Richtungen gehen. Sparsamer Umgang mit Kochsalz Frisches Obst und Gemüse, Vollkorn, Fisch und Fleisch sind von Natur aus natriumarm. Man sollte daher die daraus zubereiteten Speisen nicht zu stark salzen. Da gerade Fertiggerichte eine unglaubliche Menge an Kochsalz enthalten, sollte man möglichst wenig davon konsumieren. Gerade bei Fertiggerichten wird Salz als Konservierungsstoff eingesetzt. Auch wer oft Restaurants besucht, muss sich mit einem erhöhten Salzkonsum abfinden. In der eigenen Küche kann man natürlich besser an Salz sparen. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, denn statt mit Salz kann man auch mit Kräutern, Gewürzen, Knoblauch oder Senf würzen. Achtung beim Einkauf Studieren Sie die Etiketten und kaufen Sie nicht zu oft Waren, in denen große Mengen Natrium enthalten sind. Gehen Sie sparsam mit bereits verarbeiteten Speisen um. Verwenden Sie nicht zu oft Fertigsuppen oder -soßen. Gerade die asiatischen Soßen sind die reinsten Salzbomben. Auch fertige Gemüsesäfte enthalten oft viel Salz, genauso wie Gemüse aus Dosen. Das sollte man vor dem Zubereiten mit Wasser abspülen, damit ein Teil des Salzes entfernt werden kann. Fitness, Wohlbefinden und die richtige Portion Salz Salz hat eine tiefgreifende Wirkung auf alle Stoffwechselvorgänge im Organismus und hilft ganz besonders bei seelischer und körperlicher Erschöpfung. Salz eignet sich aber auch als Hausmittel für Menschen, die nervlich überlastet sind, unter Ängsten, fehlender Konzentration und depressiven Verstimmungen leiden. Speziell, wenn man Salz im Wasser - zum Beispiel im Badewasser - auf sich einwirken lässt, hilft es gegen schlechte Durchblutung, Gewebserschlaffung, Müdigkeit, Energieverlust, Rheumabeschwerden, Stoffwechselstörungen und Frauenkrankheiten. Das Salzbad zu Hause Für ein Salzbad in der eigenen Wanne kann man sowohl Koch- als auch Meersalz verwenden. Man löst für ein Wannenbad ca. 1 Kilo in einem Gefäß mit 2 bis 3 Liter warmem Wasser auf. Dann gießt man die Salzlösung ins Badewasser, das eine Temperatur von 34 bis 36 Grad Celsius haben sollte. Man darf niemals länger als 15 Minuten darin baden. Danach muss man sich vorerst gut abduschen und mindestens 30 Minuten im Bett ruhen. Nach einem Salzbad tritt fast immer eine starke Erschöpfung ein. Der Unterschied zwischen Kochsalz, Meeressalz oder gar Salz aus dem Toten Meer ist, dass die Salze aus dem Meer und ganz besonders das Tote Meer Salz enorm viele Mineralstoffe und Spurenelemente anbietet. Das Salz aus dem Toten Meer hat einen enorm hohen Gehalt an Magnesium, Calcium, Kalium, Mangan, Eisen sowie des Spurenelements Brom. Diese Zusammensetzung findet man in keinem anderen Salz der Welt. Man nennt das Salz aus dem Toten Meer daher oft auch die Mineralschatzkammer der Welt, da es über 40 Substanzen enthält, die sich positiv auf die Haut auswirken. Da es am Toten Meer keine Schifffahrt gibt und da keine Industrieabwässer hineinfließen, hat es auch heute noch die Reinheit wie zu biblischen Zeiten. Bäder mit Salz aus dem Toten Meer werden von vielen Ärzten auch bei Neurodermitis und Psoriasis empfohlen. Das Salz des Toten Meers ist nur für die äußerliche Anwendung geeignet. Achten Sie darauf, dass das Salz nicht mit den Augen in Berührung kommt. Bäder mit Meersalz aus anderen Meeren werden vor allem gegen Nervosität, Kreislaufbeschwerden und Durchblutungsstörungen eingesetzt. Meist löst man 1/2 Kilo Meersalz in der Wanne auf. Alle Kochsalz-Bäder sollten immer vorher mit dem Arzt abgeklärt werden. Vor allem muss man wissen: Ein sehr warmes Salzbad ist für Patienten mit einem schwachen Herzen nicht ungefährlich. Wenn es allein darum geht, sich zu erholen, sich nach einem anstrengenden Tag in der Wanne zu regenerieren, dann kann man sich auch sein persönliches Badesalz zubereiten. Hier ein Beispiel: Geben Sie 1/2 Kilo Salz in eine Schüssel und rühren Sie - je nach Wunsch - ganz langsam 2 bis 3 Teelöffel eines ätherischen Öles in das Salz ein: Lavendelöl, Kiefernöl oder Rosmarin-Öl. Man fühlt sich nach so einem Bad wie neugeboren. Es wird beruhigend, entspannend und schmerzlindernd. Man kann damit ideal Stresssituationen. Naturrezepte mit Salz Salz kann auch als Fußbad gegen müde Füße und Schweißfüße angewendet werden. Man verrührt dazu eine Handvoll von dem Salz in lauwarmem Wasser. Salz ist ebenfalls sehr wirksam gegen Muskelkater. Man verrührt Salz, egal welches, mit etwas Wasser zu einem dicken Brei und streicht ihn auf die schmerzenden Stellen. Nach 10 Minuten wird das Salz mit lauwarmem Wasser abgewaschen. Die Haut wird trocken gerieben. Bei hartnäckigem Hautjucken hilft ein Umschlag mit Salzwasser: 5 Teelöffel Kochsalz werden in 1 Liter kaltem, aber zuvor abgekochtem Wasser aufgelöst. Dann tränkt man einen Wattebausch damit und reibt damit die betroffene Hautstelle ab. Oder man legt einen getränkten Mullverband auf. Gelenksschmerzen und Hexenschuss sowie Ischias-Beschwerden können ebenfalls mit kalten Salzwasser-Kompressen bekämpft werden. 2 Esslöffel Meersalz werden in 1 Liter Wasser aufgelöst. Ein ganz klein zusammengefaltetes Leinentuch wird damit getränkt und in einem Plastikbeutel ca. 5 Stunden ins Tiefkühlfach des Kühlschrank gelegt. Dann herausnehmen und auflegen. Das Salz hat hier an sich keine therapierende Funktion. Es ermöglicht nur, dass der Wickel in fast gefrorenem Zustand gut formbar bleibt und sich dem Körper anpasst. Die Kompressen dürfen höchstens 10 Minuten aufgelegt werden. Bei einer Erkältung – vor allem bei starkem Schnupfen - ist es sinnvoll, eine Nasen-Salz-Spülung zu machen. Lösen Sie 2 Teelöffel Salz in 1/4 Liter warmem Wasser auf. Ziehen Sie die Flüssigkeit aus einem kleinen Gefäß durch ein Nasenloch auf. Dann schnäuzen und mit dem anderen Nasenloch genauso verfahren. Mehrmals täglich anwenden. Es gibt in der Apotheke für Nasenspülungen eigene Gefäße. Einfacher zum Spülen der Nase ist ein Spray aus der Apotheke, der nichts anderes enthält als destilliertes Salzwasser. So ein Spray ist auch ideal zum Bekämpfen von trockenen Mundschleimhäuten. Etwa in beheizten, trockenen Räumen oder im Flugzeug, wo die Luftfeuchtigkeit ja nur 10 Prozent beträgt. Bei einer Erkältung ist es auch sinnvoll, 5 Esslöffel Salz in 2 Litern Wasser aufzulösen und nach dem Aufkochen den aufsteigenden Salzwasserdampf einzuatmen. Herbstrezepte mit Salz Wenn die Temperaturen extrem wechseln, wenn man erschöpft ist, Kreislaufprobleme und einen niedrigen Blutdruck hat, dann ist es hilfreich, wenn man eine Tasse Gemüsebrühe trinkt, die man großzügig salzt. Man kann sich an kalten, ungemütlichen Tagen von innen her mit einem Salz-Rezept aufwärmen. Man mischt je 1 Esslöffel grobes Meersalz, Salbei, Rosmarin, einen Esslöffel geriebenen Parmesan und einen Esslöffel Bierhefe. Nehmen Sie an kalten Tagen, an denen Sie sich nicht wohlfühlen mehrmals 1 Messerspitze davon in den Mund. Langsam zergehen lassen. Oder man streut diese Mischung auf ein Butterbrot. Schönheitsrezept mit Salz Ein ganz einfaches Rezept für zarte und glatte Haut: Man kann das Salz aus dem Toten Meer mit Weizenkeim-Öl verrühren und als Maske aufs Gesicht legen. 5 Minuten einwirken lassen, mit lauwarmem Wasser abwaschen oder man löst in 1 Liter Wasser 5 Esslöffel Meersalz auf, wäscht das Gesicht und spült mit purem Wasser nach. Quelle:daserste Hier noch ein kleiner Tipp am Rande... Trackbacks
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