Während das Licht der „guten alten Glühlampe“ aufgrund des hohen Rotanteils im Nahinfrarot (NIR) und langwelligen Bereich eine augenschonende Wirkung hat, sind die modernen Quecksilber- und LED-Lichtquellen mit größter Vorsicht zu genießen. Hierzu zählen u.a. die Hintergrundbeleuchtung von Flachbildmonitoren (Notebooks, Computer und Fernsehgeräte) sowie herkömmliche Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen.
Die größte Belastung für die Augen geht von TFT-Monitoren aus, vor denen ein Mensch im Berufsleben oft täglich viele Stunden verbringt. Zusätzlich zur Strahlungsbelastung aus dem Monitor leistet die Fluoreszenzbeleuchtung am Arbeitsplatz einen weiteren negativen Beitrag.
Die Auswirkungen des "Blauen Lichts" auf das Auge
Bei der Bildschirmarbeit blickt man lange Zeit direkt in die Lichtquelle, sodass die Strahlung ungefiltert und gebündelt in die Stelle des schärfsten Sehens trifft, die Macula lutea, auch Gelber Fleck genannt, die sich in der Rückwand des Augapfels befindet. UV-Licht wird von der Augenlinse ausgefiltert, blaues Licht nicht. Dieser blaue Lichtanteil kann auf Dauer zu Schäden wie der Altersbedingten Makuladegeneration (AMD) führen, einer unheilbaren Erkrankung des Gelben Flecks. In zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen zur AMD wurde blaues Licht als schädigender Einfluss erkannt. Unter dem Einfluss von blauem Licht entstehen freie Sauerstoff-Radikale, die den Zellstoffwechsel im Auge stören.
Zur Vorbeugung gibt es eine sogenannte "Computer - schutzbrille"
Computermonitore sind nicht so harmlos wie man glaubt! Mittlerweile gibt es konkrete Hinweise, dass Flachbildmonitore (TFT und LED) aufgrund ihrer Hintergrundbeleuchtung mit einem extrem hohen Blauanteil im Auge irreversible Schäden anrichten können.
Für wen ist die Brille geeignet?
Für Brillenträger und Nichtbrillenträger. Der Clip-In kann mit einen Handgriff in den Brillenrahmen eingesetzt und auch leicht wieder herausgenommen werden. Der vordere Aufklapprahmen mit der Filterscheibe kann bei Bedarf nach oben geklappt oder leicht ganz entfernt werden.
Dies ist für Brillenträger wichtig, die ohne Korrektionshilfe nicht auskommen und die Brille somit als ganz normale Sehhilfe tragen können.