Nun ist es endgültig soweit: auch wenn vergleichsweise noch milde Temperaturen herrschen, neigt der Herbst sich bald dem Ende zu und macht dem Winter platz. An trüben Tagen kann man es sich drinnen gemütlich machen, doch sobald man raus muss kann die Gemütlichkeit schnell ein Ende haben. Es kann im November- bis auf die wenigen Tage, an denen man sich über die restlichen goldenen Blättern an den Bäumen und noch einige Sonnenstrahlen freuen kann, leider auch schon mal richtig kalt und nass werden. Was tun, um noch nicht jetzt bereits frieren zu müssen?
Ingwer wärmt von innen
Ingwer ist ein echter und sehr gesunder Tipp gegen Frieren. Man kann daraus schnell ein wärmendes Getränk zubereiten. Schälen Sie ein Stück frischen Ingwer ( 1 cm dickes Stück genügt bereits ) und schneiden Sie es in kleine Stücke / Würfel. Wenn Sie ein „Tee-Ei“ oder eine „Tee-Zange“ haben – mit Sieb für frische Tees – können Sie die Stücke hineingeben. Ansonsten geben Sie die Stücke einfach in die Tasse und filtern sie durch Umschütten in eine andere Tasse durch ein Teesieb wieder heraus.
Brühen Sie die Stücke wie bei einem Tee mit kochendem Wasser auf und lassen Sie das Getränk einige Minuten ziehen. Trinken Sie den Aufguss möglichst warm. Auch wenn der Geschmack etwas neu für Sie sein kann, werden Sie die wärmende, wohltuende Wirkung sicher bald feststellen können und neue Energie tanken.
Wenn Sie möchten, können Sie eine kleine Menge frischen Ingwers auch über ihre Speisen reiben. Es muss nicht viel sein – probieren Sie es aus. Ingwer eignet sich auch gut für Gemüsesuppen – zu dieser Jahreszeit zum Beispiel in einer wärmenden Kürbissuppe!
ChilliChili, Rosenpaprika & Curry
Ähnlich wie beim Ingwer verhält es sich auch mit Chili und Curry. Chili regt die Durchblutung an und somit wird Ihnen natürlich auch wärmer! Zudem ist die Verwendung – natürlich immer im mittleren Mass – sehr gesund für den Magen-Darm-Trakt. Zudem gilt – wie auch für den Ingwer – die Verwendung dieser Gewürze kurbelt auch Ihren Stoffwechsel und somit die Fettverbrennung an! Chili können Sie frisch verwenden (Vorsicht, es gibt große Unterschiede in der Intensität! Fragen Sie Ihren Gemüsehändler nach den vorhandenen Sorten) oder auch getrocknet z.B. als Chiliflocken aus der Gewürzmühle. Auch diese lassen sich gut verwenden in Gemüsesuppen, Salaten, Schafskäse aus dem Ofen und vielen weiteren Anwendungen, je nach Ihrem Geschmack.
Wenn Ihnen Chili zu scharf ist, können Sie es auch einmal mit Rosenpaprikapulver probieren.
Curry, ursprünglich sehr häufig und gern verwendet in der indischen und asiatischen Küche, ist eine Mischung von Curcuma und mehreren weiteren Gewürzen, je nach Zubereitung. Man kann sagen: Je dunkler das Curry ist, desto schärfer ist es.
Wir wünschen Ihnen starke Abwehrkräfte und einen krankheitsfreien Winter!