Bereits zu Zeiten der Antike und der Hochkulturen war das Dampfbaden in der Bevölkerung sehr weit verbreitet. So zum Beispiel bei den Mayas die in so genannten Temazcals aus Lehm schwitzen. Aber auch die nordamerikanischen Indianer haben bereits Schwitzhütten aus Holz und Fell konstruiert genau wie die finnischen Samen seit dem 11. Jahrhundert in Schwitzzelten dampften. Und dann gibt es da noch den aus Arabien stammenden Hamam der sich bis in die heutige Zeit gehalten hat. Dabei dienten all diese verschiedenen Dampfbadarten immer zur Reinigung des Körpers und der Seele zugleich.
Das Geheimnis der positiven Wirkung des Dampfbadens ist die Kombination des heißen Wasserdampfes mit Wärme. Ein Dampfbad hat nämlich eine ähnliche Wirkung wie Fieber und zerstört gezielt Krankheitserreger im Organismus. Dem Wechsel von heißem Dampf und kalten Güssen sagt man Abhärtung und Hilfe bei Störung des vegetativen Nervensystems nach. Außerdem wird der Blutdruck gesenkt und der Kreislauf, der Stoffwechsel, das Immunsystem und die Atmung angeregt.
Weitere Wirkungen die dem Dampfbad zugeschrieben werden sind: Schleimlösende Wirkung, Lockerung der Muskulatur, Hilfe bei Bronchitis sowie Heuschnupfen. Zur Reinigung der Haut wird das Dampfbad ebenfalls oft eingesetzt. Die Poren öffnen sich und der Zellstoffwechsel wird angeregt. Trockene Haut wird durch die Aktivierung der Schweißdrüsen und Wassereinlagerungen im Gesicht spürbar besser.
Wenn Sie auch zu Hause Dampfbaden möchten sehen Sie doch einfach diese
Dampfduschen & Dampfbädern an.
Autor: Marcel Winter