Die Zahl der Brillenträger wird in den kommenden Jahren nach Expertenansicht steigen, da die Menschen immer mehr Zeit vor dem Computer verbringen.
Brillenboom durch Computerarbeit
"Die Optik-Branche braucht sich um ihr Überleben keine Sorgen zu machen". Viele bemerkten erst durch die Arbeit am Computer, dass sie eine Sehschwäche hätten.
Ob die flimmernden Bildschirme oder das Tippen von SMS auf dem Handy die Augen zusätzlich schlechter machen, werde derzeit erforscht. Wissenschaftler hätten lange gedacht, die konzentrierte Arbeit am Computer habe keine Auswirkungen auf das Sehen. "Mittlerweile ist sie da unsicher", erläuterte Peter Frankenstein vom Deutschen Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien (SPECTARIS).
Die wachsende Zahl der Brillenträger in Deutschland könne jedoch auch andere Gründe haben. "Früher merkten die Menschen etwa bei der Arbeit in der Landwirtschaft nicht so schnell, wenn sie schlecht sehen konnten." "Das Auge macht im Laufe des Lebens eine schleichende Veränderung durch", erläuterte er. Millionen von Menschen würden etwa ab Ende 40 alterssichtig und könnten ohne Brille nicht mehr schnell genug zwischen Nah- und Fernbereich wechseln. Daher kämen die Kunden in den kommenden Jahren quasi "von selbst" nach.
Quelle: forumgesundheit
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