Eine kleine Einleitung in die Welt des Pilates. Hier soll nun geklärt werden um was es sich dabei genau handelt!
Flacher Bauch, starker Rücken – mit unserem Pilates-Workout kein Problem. Es dehnt und kräftigt genau die Muskelpartien, die es meist am nötigsten haben. Zudem mobilisiert es die Wirbelsäule und beugt Rückenschmerzen vor.
Eigentlich gibt es die Methode, die von dem deutschen Krankenpfleger Joseph Pilates entwickelt wurde, schon seit den 20er Jahren. Doch jetzt erlebt sie in den Fitnessstudios ein Riesen-Revival. Auch prominente Mütter wie Madonna und Barbara Becker schwören darauf.
Das Besondere an Pilates: „Es ist ein wirkliches Body-Mind-Workout. Denn man versucht, die Übungen bewusst über den Geist zu steuern“, erklärt Fitnesstrainerin und Pilates Ausbilderin Barbara Nützel aus München. Joseph Pilates nannte sein Fitnessprogramm deshalb auch „The Art of Contrology“ – die Kunst der Kontrolle. „Nur wenn die Bewegungen kontrolliert und präzise ausgeführt werden, ist die Wirkung optimal“, so Nützel, die für BABY & Familie das Workout zusammengestellt hat.
Zwei Dinge sind entscheidend: Ihr Powerhouse und Ihre Atmung. Powerhouse? Nie gehört? Pilates nannte so den Bereich der Körpermitte, der die tiefe Bauch- und Rücken- sowie Po- und Beckenbodenmuskulatur umfasst. Das Powerhouse stabilisiert den Körper, richtet ihn auf. Dafür spannen Sie die Muskulatur an und ziehen den Bauchnabel nach innen zur Wirbelsäule. Das Ganze heißt dann „das Powerhouse aktivieren“ und ist wichtiger Bestandteil jeder Übung. „Am Anfang sollten Sie sich vor allem darauf konzentrieren“, empfiehlt Barbara Nützel. „Denn wie Äste von einem Stamm gehen vom Powerhouse alle Bewegungen aus.“ Um trotz Körperspannung viel Sauerstoff zu bekommen, atmen Sie bei Pilates tief in den Brustkorb. Dabei weitet er sich zur Seite hin. Mit unserer ersten Übung lernen Sie beides: richtig zu atmen und Ihr Powerhouse zu aktivieren. Das ist anfangs nicht ganz einfach. Doch mit etwas Geduld wird es Ihnen bald gelingen.
Führen Sie die Bewegungen sehr konzentriert, kontrolliert und exakt aus. Lassen Sie die Übungen möglichst fließend ineinander übergehen. Am besten trainieren Sie zwei-, dreimal die Woche 30 Minuten in aller Ruhe, ohne Telefon, peppige Musik und Kindergequassel. Wenn Sie gerade ein Baby bekommen haben oder schwanger sind, sollten Sie vorher Ihren Arzt fragen. Bei akuten Bandscheibenproblemen ist das Workout nichts für Sie.
Quelle: babyundfamilie
So ihr alle, ich hoffe ihr seid schon richtig motiviert und freut euch auf morgen, denn da geht es richtig los - und zwar mit dem Aufwärmen!
Seid gegrüßt
eure Anna
p.s.
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